Das Paradies liegt auf den Philippinen

Das Paradies liegt auf den Philippinen

Philippinen – Zeitlose Schönheit zwischen Reisterrassen und türkisfarbenen Lagunen

Ein tieferer Blick auf die Inselwelt, die mit jahrtausendealter Kultur, unberührter Natur und stiller Eleganz begeistert.

In diesem Artikel erfährst du:
🌴 Warum Manila nicht nur Durchgangsstation ist
🏔️ Wie die Reisterrassen von Banaue das achte Weltwunder prägen
🐠 Welche Inseln Taucher und Ruhesuchende gleichermaßen verzaubern
🛂 Wissenswertes zu Einreise, Sprache und Reisetipps

Für wen ist dieser Artikel?

  • 🌏 Reisende, die die kulturelle Tiefe und landschaftliche Vielfalt der Philippinen abseits der Massen suchen
  • 🧳 Individualisten und Paare, die eine sorgfältig geplante Premium-Reise in den asiatischen Raum planen
  • 🤿 Taucher und Schnorchler, die von unberührten Korallenriffen und Begegnungen mit Mantarochen träumen
  • 📸 Fotografen und Naturliebhaber, die jahrtausendealte Terrassenfelder und atemberaubende Küstenpanoramen festhalten möchten
Reisterassen Ifugao bei Banaue, UNESCO-Weltkulturerbe, philippinische Schweiz

Manila – Tor zum Archipel mit Seele
Die Philippinen mit ihren 7.107 Inseln verbergen so viele zauberhafte Plätze, dass man selbst bei einem längeren Aufenthalt kaum alle erkunden kann. Eine elegante Anreisemöglichkeit ins Paradies ist der Flug von Singapur nach Manila, den unter anderem Singapore Airlines mit einem erweiterten Flugplan anbietet. Angekommen in der Hauptstadt der größten Insel Luzon, taucht man ein in das unvergessliche Flair einer Metropole mit knapp 15 Millionen Einwohnern.

Manila ist eine Stadt der Hoffnung und des Kontrastes: Neben dem pulsierenden Häusermeer laden die Märkte, Läden und Handelshäuser der quirligen Stadtteile Santa Cruz, Quiapo und Binodo (Chinatown) zum Verweilen ein. Überall spürt man die spanische Kolonialzeit, die in der San Augustin Church, der Manila Cathedral und dem Fort Santiago bis heute restauriert bewundert werden kann. Doch viele Reisende zieht es bereits nach kurzer Zeit weiter – hinaus aus dem städtischen Trubel hinein in die Ruhe und Gelassenheit der kleinen Dörfer, die den Philippinen ihren besonderen Zauber verleihen.

Weiter südlich von Manila stoßen wir auf Berge und endlose Reisfelder, die in vielen Teilen noch mit Wasserbüffeln beackert werden. Diese Region, oft als „philippinische Schweiz“ bezeichnet, beeindruckt mit ihrer rustikalen Atmosphäre und einer malerischen Landschaft aus Flüssen, Seen und Vulkanen wie dem Bulusan. Die bezaubernde Natur gibt dem Gebiet seinen Namen und ist ein stilles Paradies für Wanderer und Kulturliebhaber.

Auch die Batanes-Inseln, weit im Norden Luzons, bieten faszinierende Berge und ein besonders im Sommer beliebtes Klima – vor allem bei Einheimischen, die hier zwischen März und Mai die Sandstrände und die nach spanischer Kolonialzeit historisch getreu errichteten Dörfer genießen. Rund 250 km von Manila entfernt liegt das zur „Sommerhauptstadt“ gekürte Baguio, ein Ort, der mit Kiefernwäldern, Märkten und kühler Luft überrascht. In dieser Gegend befinden sich auch die Reisterrassen der Ifugao bei Banaue – rund 3.000 Jahre alte Terrassen, die als achtes Weltwunder gelten. Sie erstrecken sich über eine Länge von etwa 20.000 km und wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Ein Anblick, der sich tief ins Gedächtnis einprägt: malerisch angelegte Stufen aus Grün und Gold, die in den Hügeln verlaufen.

Wer es lieber maritim und weniger hügelig mag, kann mit einer kleinen zweimotorigen Propellermaschine nach El Nido aufbrechen. Schon der Anflug lohnt sich: Die Küstenlinie von Mindoro und Palawan erstreckt sich türkisfarben im südchinesischen Meer. Angekommen in El Nido Stadt, glitzert das Wasser direkt neben den Holzhäusern. Von hier aus geht es mit traditionellen Auslegerbooten zu den 45 Inseln des El Nido Marine Reserve, das bereits früh unter umfassenden Natur- und Artenschutz gestellt wurde. Die internationale Taucherszene hat diesen Flecken Erde längst entdeckt: Beim Schnorcheln zeigen sich die schönsten Fischarten, und Taucher haben häufig das Glück, verschiedene Haiarten sowie Mantarochen zu sehen. Die Unterwasserwelt ist ein stiller, farbenprächtiger Garten voller Leben.

🏛️ Kultur und Kolonialzeit

Die spanische Vergangenheit ist in Kirchen, Festungen und Stadtvierteln lebendig – ein stilles Erbe, das den Philippinen Tiefe verleiht.

🏝️ Inselvielfalt

Von 7.107 Inseln bleibt vieles unberührt – jede Gegend hat eigenen Charakter, von dichten Wäldern bis zu weißen Sandstränden.

🌿 Nachhaltiges Reisen

Schutzgebiete wie das El Nido Marine Reserve zeigen, wie Tourismus und Naturschutz in Einklang gebracht werden können.

🍜 Kulinarik und Märkte

Die philippinische Küche vereint malaysische, chinesische und spanische Einflüsse – ein stiller Genuss auf den Märkten von Manila bis Cebu.

Auf den Philippinen findet jeder Reisende seinen Ort – vom ruhigen Hotel abseits des Tourismus bis hin zu großen Häusern in quirligen Städten wie Manila und Cebu. Ob Urlaub zum Relaxen am Strand oder zum Erkunden der vielen Inseln: Die Philippinen bieten mehr als manch anderes Land – sie wollen leise erobert werden. Für vertiefte Erkundungen empfiehlt sich ein ortskundiger Guide, der die verborgenen Geschichten der Inseln kennt.

Tipp: Für eine entspannte Reise nutzen Sie die Dienste eines lokalen Reisebegleiters, der Sie zu den authentischsten Plätzen führt und Ihnen Einblicke in das tägliche Leben abseits der Touristenpfade ermöglicht. Einreise: Ihr Reisepass sollte noch mindestens sechs Monate gültig sein, dann erhalten Sie ein Visum für 21 Tage. Für längere Aufenthalte können Sie sich vor der Abreise in der Botschaft oder vor Ort bei den Immigrationsbehörden um ein Visum kümmern. Sprache: Filipino (basiert auf Tagalog) ist die Amtssprache. Englisch dient als zweite Amtssprache und wird in Schulen, Universitäten und der Arbeitswelt genutzt. Auch Spanisch ist durch die vierhundertjährige Kolonialzeit präsent, ebenso wie 89 weitere einheimische Dialekte.

Weitere Informationen zu Land und Leuten sowie Kontaktinformationen finden Sie in unseren Reisezielinformationen zu den Philippinen.

Zum Schluss

Die Philippinen offenbaren sich dem Reisenden in einer stillen, tiefen Schönheit – von den jahrtausendealten Reisterrassen der Ifugao bis zu den unberührten Lagunen Palawans. Es ist ein Archipel, der einlädt, den Alltag zu vergessen und die Sinne für das Ursprüngliche zu öffnen. Wer sich auf diese Reise einlässt, wird mit unvergesslichen Eindrücken belohnt, die weit über das Sichtbare hinausgehen.

Welche Jahreszeit ist die beste für eine Reise auf die Philippinen?

Die Trockenzeit von November bis April gilt als beste Reisezeit, besonders für Inselhoppping und Tauchausflüge. In den Monaten März bis Mai herrscht in den nördlichen Regionen wie Baguio angenehmes Sommerwetter.

Wie komme ich am besten zu den Reisterrassen von Banaue?

Von Manila aus fahren Busse nach Banaue (ca. 9-10 Stunden). Alternativ können Sie einen Inlandsflug nach Cauayan oder Tuguegarao buchen und von dort weiter mit dem Bus oder Privatwagen fahren. Ein Guide vor Ort ist empfehlenswert.

Brauche ich für die Philippinen ein Visum?

Deutsche Staatsbürger erhalten bei Einreise ein 21-tägiges Visum. Für Aufenthalte bis zu 59 Tagen kann dieses verlängert werden. Bei längerem Aufenthalt ist ein vorheriger Kontakt mit der philippinischen Botschaft oder den Immigrationsbehörden notwendig.

Welche Inseln eignen sich besonders für Ruhesuchende?

Abseits der touristischen Zentren bieten die Batanes-Inseln im Norden und die östlichen Inseln wie Siargao (außerhalb der Surfspots) eine stille Atmosphäre. Auch Inseln rund um El Nido und die Calamianes-Gruppe mit Coron sind ruhiger als Cebu oder Boracay.

Wie sicher ist Reisen auf den Philippinen für Individualreisende?

Die Philippinen sind grundsätzlich ein sicheres Reiseland. Wie überall sollten Sie auf Ihre Wertsachen achten, abgelegene Gebiete nach Einbruch der Dunkelheit meiden und aktuelle Reisehinweise des Auswärtigen Amts beachten. Touristenregionen wie Manila, Cebu, Palawan und die Reisterrassen sind gut erschlossen.

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