Tadschikistan Trekking-Reise: Bam-i Dunya – „Dach der Welt“
.GoAsia Redaktion
Bam-i Dunya, das „Dach der Welt“, so nennen die Nomaden das Hochplateau des Pamir-Gebirges. Der größte Teil dieses Gebirges liegt im östlichen Tadschikistan. Hindukusch, Karakorum und Tien Shan riegeln die Region von der Außenwelt ab. Diese natürliche „Befestigung“ aus schneebedeckten Sechs- und Siebentausendern macht die tadschikische Pamir-Region zu einem der am schwersten zugänglichen Gebiete der Erde.
Nur wenige Reisende kamen bislang in diese Region. Mit der Trekkingreise Bam-i Dunya – „Dach der Welt“, bringt der Spezialveranstalter nomad aus Gerolstein Abenteurer in diesen abgelegenen Teil der Erde.
„Unsere Reise zeigt die Ursprünglichkeit des östlichen Pamir, aber auch die klassischen Probleme einer strukturschwachen Randregion. Es mangelt jedoch nicht an Versuchen, Tradition und wirtschaftliches Überleben in Einklang zu bringen: durch Entwicklungsprojekte, durch Umweltschutz und nicht zuletzt durch behutsamen Tourismus. Wir freuen uns mit unserer Expedition einen Teil dazu beitragen zu können“, erklärt Julietta Baums, Geschäftsführerin von nomad, die Idee dieser Reise. Wie zahlreiche andere Reisen von nomad, wurde auch diese mit einem Award ausgezeichnet.
Diese preisgekrönte Expedition führt auf eine der entlegensten und unbekanntesten Hochebenen der Erde. Das „Dach der Welt“, bietet ein Wechselspiel aus bizarren Mondlandschaften, unberührten Gebirgsseen und fruchtbaren Tälern. Zu den Höhepunkten zählen ein zweieinhalbtägiges Kameltrekking mit Nomaden und ein Trekking mit Yaks als Lasttieren im Gebiet des spektakulär gelegenen Zorkul-Sees. Die Durchquerung des wilden Bartang-Tals und die Erkundung der alten Seidenstraße an den Ufern des Panj runden die Reise ab.
Das Klima ist rau, nur im Sommer blühen die Hochweiden und geben den Herden Nahrung. Zeit spielt keine Rolle, nach westlichen Maßstäben scheint sie überhaupt ganz stehen geblieben zu sein. Holprige Pisten verbinden die winzigen Ortschaften, und übernachtet wird in einfachen Homestays bei der lokalen Bevölkerung. Hier begegnet dem Besucher ausnahmslos eine überwältigende Gastfreundschaft.
Die längeren Strecken der Expedition übernehmen die Geländewagen. Ansonsten benutzen die Reiseteilnehmer, wo immer möglich, ihre Füße. So unternehmen sie ein dreitägiges Kameltrekking durch archaische Wüstenlandschaften und begeben sich im Gebiet des Gebirgssees Zorkul auf die Spuren der wilden Marco-Polo-Schafe. Nomaden laden zu gesalzenem Tee mit Ziegenmilch und Butter in ihre teppichwarmen Jurten ein. Zuletzt gelangt die Reisegruppe in das Tal des Panj, einst ein wichtiger und belebter Zweig der Seidenstraße.
Im August 2014 bietet nomad eine Sonderreise zum Kulturfestival „Bam-i Dunya – Roof of the World“ in Khorog an. Traditionelle Musik- und Tanzgruppen aus Afghanistan, Pakistan, Kasachstan, China und Kirgistan kommen hier zusammen, um gemeinsam mit den Bewohnern von Khorog und der umliegenden Dörfer ein unbeschwertes dreitägiges Fest zu feiern.
Im Anschluss an den Besuch des Festivals erkunden die Teilnehmer die Dörfer am Panj-Fluss und wohnen in traditionellen Homestays bei den Pamiri-Familien. Dann erklimmen sie mit den Geländewagen das Hochplateau des Pamir, reisen auf dem berühmten Pamir-Highway über die spärlich bewachsenen Ebenen unter einem meist strahlend blauen Himmel bis nach Murghab und schließlich in die alte Karawanenstadt Osh im Süden Kirgistans. Stets begleiten sie mächtige, schneebedeckte Fünf- bis Siebentausender.
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