Wie ein einziger Mann einem ganzen Land hilft – Daumen hoch für Nepal’s grüne Initiativen
Es ist die Stille, die einen in Bandipur als Erstes umfängt. Kaum ein Fahrzeug durchbricht die Ruhe, während man durch schmale Gassen wandelt, gesäumt von jahrhundertealten Newari-Häusern. Die kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen, roten Ziegelsteine und pagodenartigen Dächer erzählen Geschichten aus einer Zeit, als dieser Ort das pulsierende Herz der Newar-Kultur war. Ein Spaziergang hier gleicht einer Reise in ein lebendiges Museum.
Nepal abseits der Pfade: Nachhaltig reisen in Bandipur & Bhaktapur
Eintauchen in die unberührte Kultur der Newar, historische Architektur bewundern und dabei die Natur schützen – ein Reisebericht über verantwortungsvolles Reisen im Himalaya.
In diesem Artikel erfährst du:
🏔️ Wie nachhaltiger Tourismus in Nepal gelebt wird
🏛️ Welche kulturellen Schätze Bandipur und Bhaktapur bereithalten
🌱 Wer Bharat Basnet ist und was er für Umwelt und Gesellschaft tut
🥘 Welche kulinarischen und kulturellen Insider-Tipps du kennen solltest
Für wen ist dieser Artikel?
- 🌏 Reisende, die Nepal jenseits der Massenpfade erleben möchten
- 🏡 Liebhaber traditioneller Architektur und lebendiger Kultur
- 🌿 Umweltbewusste Individualtouristen, die nachhaltige Angebote suchen
- 📖 Leser, die inspirierende Geschichten über sozial engagierte Initiativen schätzen
Eintauchen ins Newari-Erbe
„Ich spaziere durch ein idyllisches Bergdörfchen, aus dessen Zentrum jegliche Autos verbannt wurden. Es ist ruhig und die Zeit scheint hier still zu stehen, am ehemaligen Dreh- und Angelpunkt der Newar-Kultur. Ich fühle mich wie in einem lebenden Museum: überall um mich herum herrlich mittelalterlich anmutende Newari-Häuser, die mit Schnitzereien überzogen sind. Die Fassaden der staunenswerten Bauten bestehen aus gebrannten Ziegeln und Holz; verziertes Holz und Schnitzereien säumen die Fensterrahmen, die keine Glasinnenwand haben und nur von einer Gardine bedeckt werden. Mit den Himalayagipfeln in der Umgebung, den grünen wanderbaren Hügeln und den restaurierten, historischen Gebäuden habe ich genau das gefunden, wonach ich gesucht habe: eine Oase abseits allbekannter Pfade!“
Die Newar sind eine ethnische Gruppe aus dem Kathmandutal und bekannt für ihren Pagodenbaustil. Ihre architektonische Hinterlassenschaft prägt die Altstädte von Bhaktapur, Patan und die Bergdörfer wie Bandipur – ein Kulturerbe, das es zu bewahren gilt.
Ein Pionier des nachhaltigen Tourismus
Jemand, dem die Kultur der Newar und das kulturelle, archäologische und natürliche Erbe Nepals ganz besonders am Herzen liegt, ist Bharat Basnet. Der Gründer der Partneragentur von a&e erlebnis:reisen ist in Nepal bekannt für seine Bemühungen, die Zukunft des Landes umweltfreundlicher, nachhaltiger und gegenüber zukünftigen Generationen verantwortlicher zu gestalten. Bharat Basnet ist es nicht nur zu verdanken, dass alte Newari-Gebäude in Kathmandu und Bandipur restauriert und renoviert wurden. In seiner Agentur und den agentureigenen Hotels führte er eine „No plastic“-Kultur ein, die die Verwendung von Plastik auf ein Minimum reduziert. Für Gäste und Kunden gibt es nachfüllbare Wasserflaschen und Jutebeutel für Einkäufe jeglicher Art. Bharat Basnet war es auch, der die lokale Abfallwirtschaft angekurbelt hat, um biologisch nicht abbaubaren Müll zu recyceln. Er organisiert wöchentliche Säuberungsaktionen des Flusses Bagmati und zusammen mit freiwilligen Helfern werden so jede Woche ca. 15 Tonnen Müll aus den Flussläufen geholt.

In den agentureigenen Hotels und Restaurants liegt das Hauptaugenmerk auf gesundem Bio-Essen, Kaffee und Tee, aus ökologisch korrektem Anbau aus der Region und von eigenen Bauernhöfen. Ganz besonders freut es das Team von Bharat Basnet, dass ihr Vorgesetzter sie wertschätzt und faire Gehaltsauszahlung in Festanstellungen bietet. Oftmals ist nämlich das genaue Gegenteil in Nepal der Fall – vor allem Reiseführer werden meist nur saisonal angestellt.

Und als ob dieses Engagement nicht schon genug wär, setzt sich Bharat außerdem für erneuerbare Energien und den Naturschutz ein. Er hat große Landflächen zum Schutz der Wälder und Tiere in Kathmandus Umgebung gekauft und startete eine Petition, mit der 50% der Busse in der Innenstadt Kathmandus zukünftig mit Elektroantrieb fahren sollen, um die Luftqualität deutlich zu verbessern. „Und so kommt es, dass ich durch die Straßen Bandipurs mit meiner wiederbefüllbaren Wasserflasche und einem Jutebeutel in der Hand, in dem exotische Bio-Früchte liegen, wandle… Auf den Spuren von Bharat Basnet und getreu seinem Motto einen Tourismus zu leben, der nicht auf den Schultern der Erde lastet!“

Wenn auch Sie in die Welt des Himalaya eintauchen möchten, sprachlos den einen oder anderen Achttausender im Sonnenaufgang erblicken möchten oder gespannt auf ein typisch nepalesisches Dhal Bat (Reis mit Linsen) sind, dann stöbern Sie in den Nepal-Reisen des Hamburger Veranstalters a&e erlebnis:reisen. Das gesamte Reiseprogramm finden Sie auf der Webseite des Spezialveranstalters. Zudem können Sie durch den aktuellen Gesamtkatalog online blättern oder ihn kostenlos anfordern – entweder online oder telefonisch unter der Rufnummer 040 – 27 14 34 70.
💡 Lokale Insider-Tipps & Wissenswertes
Insider-Tipp: In Bhaktapur lohnt sich ein Besuch der Töpferwerkstatt im alten Stadtteil – hier können Sie traditionelle Keramik von Hand gefertigt sehen und sogar selbst töpfern. Kosten Sie unbedingt den berühmten „Juju Dhau“ (Königsjoghurt), der in speziellen Tontöpfen serviert wird – ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Achten Sie in Tempelanlagen stets darauf, die Schuhe auszuziehen und das Fotografieren in Innenräumen vorher zu erfragen. In Bandipur empfiehlt sich ein Spaziergang zum Aussichtspunkt „Tundikhel“ kurz vor Sonnenuntergang – der Blick auf die Annapurna- und Manaslu-Kette ist schlicht überwältigend und der Ort noch weitgehend unbekannt bei Touristen.
🏔️ Beste Reisezeit
Die Monate September bis November und März bis Mai bieten mildes Wetter, klare Sicht auf den Himalaya und ideale Bedingungen für Wanderungen.
🙏 Kulturelle Etikette
Begrüßung mit „Namaste“ (Hände vor der Brust zusammengelegt). In Tempeln und Wohnhäusern immer Schuhe ausziehen. Berührungen mit den Füßen gelten als unhöflich.
💧 Nachhaltigkeitstipps
Tragen Sie eine wiederbefüllbare Trinkflasche bei sich. Nutzen Sie Jutebeutel statt Plastiktüten. Unterstützen Sie lokale Projekte und umweltzertifizierte Veranstalter.
🍛 Kulinarische Highlights
Neben Juju Dhau probieren Sie unbedingt MoMo (gefüllte Teigtaschen), Dhal Bat (Linsen-Reisgericht) und Sel Roti (süße Reisringe). In Bandipur gibt es hervorragenden Bio-Kaffee aus lokaler Produktion.
Nachweislich nachhaltig reisen…
a&e erlebnis:reisen ist seit mehreren Jahren mit dem CSR-Siegel für Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung im Tourismus ausgezeichnet. Als Mitglied des forum anders reisen, Dachverband für nachhaltigen Tourismus, gehört der Hamburger Veranstalter damit zu den ersten zertifizierten Unternehmen. Die Zertifizierung wurde seither mehrfach erneuert und bestätigt das kontinuierliche Engagement.
Kontakt:
a&e erlebnis:reisen – Begegnungen in Augenhöhe erleben!
Hans-Henny-Jahnn-Weg 19
D – 22 085 Hamburg
Tel.: +49-(0)40-2714347-0
Fax: +49-(0)40-2714347-14
E-Mail: [email protected]
Web: https://goasia.de/ae-erlebnisreisen.de
Zum Schluss
Nepal ist weit mehr als nur das Tor zum Himalaya. Es ist ein Land, in dem Nachhaltigkeit und kulturelle Tiefe Hand in gehen können – vorausgesetzt, man wählt die richtigen Partner. Die Geschichte von Bharat Basnet und seinem Team zeigt eindrucksvoll, wie Reisen zum positiven Wandel beitragen kann. Wer durch die stillen Gassen Bandipurs schlendert, den Joghurt von Bhaktapur schmeckt und die Herzlichkeit der Menschen spürt, wird verstehen, warum sich eine Reise abseits der Pfade so unvergesslich anfühlt. Lassen Sie sich inspirieren – und reisen Sie mit Verantwortung.
Ist Nepal für Alleinreisende sicher?
Ja, Nepal gilt als sehr sicheres Reiseland. Die Menschen sind gastfreundlich und hilfsbereit. Dennoch sollten Sie wie überall die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachten: Wertsachen im Hotel safe lassen, nachts nicht in entlegene Gegenden gehen und lokale Gepflogenheiten respektieren.
Welche Währung wird in Nepal benötigt?
Die offizielle Währung ist die Nepalesische Rupie (NPR). Am besten tauschen Sie Geld vor Ort in Wechselstuben oder Banken. Kreditkarten werden in großen Hotels und Restaurants akzeptiert, für kleinere Geschäfte und Trinkgelder ist Bargeld nötig.
Wie gelange ich nach Bandipur?
Bandipur liegt zwischen Kathmandu und Pokhara. Von Kathmandu aus dauert die Fahrt mit dem Bus etwa 5–6 Stunden. Alternativ können Sie einen privaten Fahrer oder eine organisierte Tour buchen. Die Straßen sind kurvenreich, aber die atemberaubende Aussicht entschädigt für die Fahrt.
Kann ich die Projekte von Bharat Basnet persönlich besuchen?
Ja, einige der Projekte wie die Bagmati-Reinigungsaktionen sind öffentlich zugänglich. Fragen Sie bei a&e erlebnis:reisen nach, ob eine Besichtigung der umweltfreundlichen Hotels oder der Landschutzgebiete im Rahmen einer Reise möglich ist.
Welche Sprachen werden in Nepal gesprochen?
Nepali ist die Amtssprache. In touristischen Gebieten wird oft Englisch verstanden. Das Erlernen einiger nepalesischer Grundbegriffe wie „Dhanyabad“ (Danke) wird sehr geschätzt.
