Kaiserliche Residenzen und traditionelles Leben in China

Die Mandschu-Kaiser hatten Anfang des 18. Jahrhunderts begonnen, in Chengde einen Sommerpalast mit einer riesigen Parkanlage zu errichten, die von einer 10 km langen Mauer umgeben ist. Die gigantische Anlage gliedert sich in Bauten, die für den Kaiser und seinen Hofstaat bestimmt waren, und offizielle Bereiche, in denen Gäste empfangen wurden. Sie gilt als herausragendes Beispiel chinesischer Gartenarchitektur, da sie bergige Gebiete mit Seenanlagen verbindet und so dem Ideal des chinesischen Landschaftsgemäldes entspricht, das eine Einheit aus Berg und Wasser vorsieht.
Im Sommerpalast übten sich die mandschurischen Kaiser im Müßiggang: reiten, jagen oder auch nur ein netter kleiner Nachmittags-Spaziergang – in der Sommerresidenz war alles möglich. Doch nicht nur der Sommerpalast war Ausdruck der neuen Fremdherrschaft in China. Die Mandschus ließen in Chengde zudem acht Tempelanlagen errichten, die teilweise traditionell buddhistisch oder lamaistisch und somit Ausdruck der Integrationsbereitschaft der mandschurischen Herrscher waren. Durch die Bauten wollten sie Ihre Wertschätzung und Akzeptanz gegenüber der chinesischen Kultur zeigen. Der größte der „Miniatur-Tempel“ ist der Kleine Potala-Palast, der eine Kopie der riesigen Tempelanlage in Lhasa ist und der auch immer wieder von Dalai Lamas besucht wurde.

Nach einem Abstecher in das kleine Städtchen Chengde, wo man neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten auch eine Einführung in das traditionelle Handwerk des Scherenschnitts erleben kann, geht die Reise weiter über Peking in die „Große Einheit“ Datong. Dieser Ort ist vor allem für seine Yungang-Grotten berühmt. Zu Beginn der Nördlichen-Wei-Dynastie (386-534) wurde bereits der Bau der Grotten begonnen und zeigt bis heute den Einfluss des künstlerischen Ausdrucks Afghanistans, in dem der Buddhismus zur damaligen Zeit noch weit verbreitet war. Mehr als 53.000 aus Sandstein gefertigte buddhistische Statuen sind in den zahlreichen Tempelhöhlen zu sehen und machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die 17-tägige Kulturreise „Das Kulturerbe Chinas“ ist im Mai, September und Oktober buchbar. Im Preis ab € 2.799,- sind die Flüge mit Lufthansa ab vielen deutschen Flughäfen, 15 Übernachtungen in 3* bis 4*-Hotels sowie alle innerchinesischen Transfers enthalten. Sie werden zur Wiege der Chinesischen Hochkultur geführt und erhalten Einblicke in die Ursprünge und die bewegte Geschichte eines über 2000-jährigen Reiches.
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