Reisetipps von Transorients Vietnam-Expertin Teil 2

Tag 4: Ninh Binh

Dieser Programmpunkt entpuppte sich nun ganz klar als einer meiner persönlichen Highlights dieser Reise. Eine schlichtweg einzigartige Erfahrung stellte dieses Radeln über Stock und Stein, durch das Dorfleben mitten in Vietnam, vor traumhafter Kulisse dar: eine Fahrradtour entlang des Roten Flusses in Can Long (ca. 12 km). Es ging mitten durch Reisfelder, über kleine Schotterstraßen oder Sandwege, durch Dörfer und an kleinen Holzhütten vorbei, über einen Deich, den nur strahlend grüne Reisfelder von einem riesigen dunkelgrauen Bergmassiv trennten.
Ein wenig durchnässt und ausgelaugt aber glücklich über das gerade Erlebte, strampelten wir nach etwa einer Stunde wieder zurück auf den Hof und tauschten unsere Sättel wieder gegen Sitzplätze im Bus, um unsere Unterkunft für die kommende Nacht anzusteuern.
Tag 5: Ninh Binh
Heute war uns ein verhältnismäßig entspannter Start in den Tag gegönnt. Erst gegen halb zehn hieß es die Weiterfahrt antreten. Das nutzten nun mehrere um sich noch eine Massage, Kosmetikbehandlung o.ä. zu gönnen.
Auf dem Weg zurück nach Hanoi standen nun noch einige Programmpunkte an. Los ging es mit der Besichtigung der Bich-Dong-Pagode. Ein faszinierendes Bild, da diese mitten in den Felsen gebaut ist. So kann man diesen auch noch weiter erklimmen und findet, inmitten einer höher gelegenen Höhle, einen kleinen Tempel vor.
Weiter ging es mit der historischen Altstadt von Hoa Lu, wo wir Tempel aus den Dingh und Le Dynastien besichtigten. Beeindruckend mit wie viel Liebe zum Detail diese gestaltet wurden und noch heute gehegt und gepflegt werden.

In der Ortschaft war anschließend auch noch eine Mittagspause eingeplant. Wir wurden wieder mit mehreren Gängen einheimischer Leckereien verwöhnt, sodass wir daraufhin gestärkt die Rückfahrt nach Hanoi bzw. zum dortigen Flughafen antreten konnten.
Als wir diesen schließlich erreichten, verabschiedeten wir uns schweren Herzens von unserem Reiseleiter Kienh und traten unseren ersten Inlandsflug nach Danang an, um von dort aus nach Hoi An zu reisen.
Gespannt stiegen wir aus dem Flieger und freuten uns auf unsere nächsten einzigartigen Erfahrungen.
Tag 6: Hoi An
Gestärkt durch ein recht ausgedehntes Frühstück holte uns der Guide zu einem Spaziergang durch die Altstadt ab. Den Anfang machte hierbei ein Bummel über den farbenfrohen einheimischen Markt. Weiter ging es durch die bunten, niedlichen Gassen voller typischer Lampions in allen erdenklichen Farben, die wirklich zum Schlendern einluden. Einst eine wohlhabende Hafenstadt, bot sich uns ein toller Mix aus Überbleibseln der chinesischen, japanischen oder auch französischen Kultur, der sich deutlich in der Architektur zeigte, den wir als Fußgänger natürlich besonders intensiv aufnehmen konnten.

Die Fahrt in die alte Hauptstadt und dem religiösen Zentrum des ehemaligen sogenannten Champa Königreichs „Mein Sohn“. Etwa 40 km südwestlich von Hoi An liegt die heutige UNESCO Weltkulturerbestätte. Ein klein wenig an Angkor Wat erinnernd, liegen in einem Tal voll sattem Grün die zahlreichen Backsteingebäude und Heiligtümer aus dem 7. und 13. Jh. stammend.
Nach einem langen Tag voller Eindrücke traten wir dann die Fahrt zurück ins Hotel an, in dem uns dann auch nur noch eine kurze Weile blieb bis wir wieder in ein edles Restaurant aufbrachen, welches mitten in der Altstadt am Wasser lag.
Lesen Sie im nächsten Go Asia Newsletter mehr über den weiteren Verlauf meiner Reise durch Vietnam und erhalten Sie einen persönlichen Eindruck von Ho Chi Minh City, dem Mekong Delta und den Cu Chi Tunneln.
Ihre Derya Toprak
Für mehr Informationen steht Ihnen Ihr Reisebüro oder Transorient unter 040-5148900 oder per Email unter info@transorient.de zur Verfügung.



