Urlaub mal anders: Ein Besuch bei den königlichen Entwicklungsprojekten in Thailand
Die Royal Project Foundation in Thailand verbindet nachhaltige Landwirtschaft mit kulturellem Tourismus. Was als königliche Initiative begann, hat sich zu einem Vorbild für sanften Tourismus in Nordthailand entwickelt.
Royal Project Foundation: Nachhaltiger Tourismus in Nordthailand
Erleben Sie die Bergvölker Nordthailands, entdecken Sie königliche Forschungsstationen und genießen Sie unberührte Natur – ein Reisekonzept, das Tradition schützt und Zukunft schafft.
In diesem Artikel erfährst du:
🌿 Die Geschichte der Royal Project Foundation
🏞️ Welche Bergvölker und Dörfer du besuchen kannst
🌺 Die schönsten königlichen Projektstätten in Nordthailand
🗺️ Praktische Tipps für deine Reise
Für wen ist dieser Artikel?
- 🌍 Reisende, die authentische Kulturen abseits der Touristenströme entdecken möchten
- 🌱 Freunde des nachhaltigen Tourismus und Öko-Reisens
- 📸 Fotografie- und Naturliebhaber, die unberührte Landschaften suchen
- 🍃 Alle, die sich für traditionelles Kunsthandwerk und regionale Küche interessieren
Der thailändische König Bhumibhol Adulyadej rief gemeindebasierte Entwicklungsprojekte ins Leben, um in den ländlichen Regionen Thailands die Entwicklung voranzutreiben und für Bauern, die zu jener Zeit größtenteils vom Anbau des Schlafmohns lebten, alternative Einkommensquellen zu schaffen. Später wurde die Royal Project Foundation gegründet, welche sich um die Umsetzung solcher Projekte kümmert.
Das Herzstück: Ang Khang und die Bergvölker
Als erstes Projekt seiner Art stellt Ang Khang in der Provinz Chiang Mai heute das Flaggschiff der Royal Project Foundation dar. Die Bewohner der sechs Dörfer nahe der Station gehören verschiedenen Bergvölkern wie Haw Chinese, Tai, Lahu Na und Palong an. Besucher können in Bungalows übernachten, gemeinsam mit den Dorfbewohnern den Alltag erleben und so in das traditionelle Leben eintauchen. Wanderausflüge in die Umgebung bieten einzigartige Begegnungen mit der Artenvielfalt Nordthailands – besonders Vogelbeobachter kommen hier auf ihre Kosten. Berühmt ist das Projekt vor allem wegen seiner Forschungsstation für Pflanzen und Früchte der gemäßigten Klimazone und seiner prächtigen Gärten.
Mittlerweile gibt es in den nordthailändischen Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai, Phayao, Lamphun und Mae Hong Son rund 36 Royal Project Development Centers und vier Forschungsstationen, die als landwirtschaftliche Entwicklungszentren fungieren. Gleichzeitig dienen sie als Bildungszentren für die Landbevölkerung, deren Lebensqualität verbessert werden soll. Alle königlichen Projektstätten sind in landschaftlich reizvollen Gegenden gelegen und heißen von Jahr zu Jahr mehr Touristen willkommen. Zur Förderung der lokalen Kultur und Traditionen wurden in den Dörfern Räumlichkeiten für kulturelle Darbietungen oder Ausstellungen von Kunsthandwerk geschaffen. Bewohner können sich zu Reiseführern ausbilden lassen, um Touristen Sehenswertes zu zeigen und ihnen die eigene Lebensweise näher zu bringen.
🌿 Nachhaltiger Anbau
Statt Schlafmohn werden heute Erdbeeren, Kaffee, Tee und Obst der gemäßigten Zone angebaut – fair gehandelt und regional vermarktet.
🏡 Kulturelle Begegnungen
In den Dörfern erwartet dich authentisches Kunsthandwerk, traditionelle Tänze und die herzliche Gastfreundschaft der Bergvölker.
🌄 Natur pur
Wanderungen durch Nebelwälder, zu Wasserfällen und Aussichtspunkten – die Royal Project Stations liegen in atemberaubender Berglandschaft.
🎓 Bildungsreise
Die Projekte dienen als lebendige Lernorte über nachhaltige Landwirtschaft, Biodiversität und traditionelles Wissen.
Weitere Informationen zur Royal Project Foundation unter: www.royalprojectthailand.com
Kontakt: Thailändisches Fremdenverkehrsamt, Bethmannstraße 58, 60311 Frankfurt,
Tel.: 069-1381390, Fax: 069-13813950, E-Mail: [email protected],
Web: www.goasia.de/ThailandTourismus.de
Zum Schluss
Die Royal Project Foundation ist weit mehr als eine touristische Attraktion: Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Tradition und Moderne, Naturschutz und lokale Wirtschaft Hand in Hand gehen können. Wer in die Dörfer der Bergvölker reist, nimmt nicht nur unvergessliche Eindrücke mit, sondern unterstützt auch eine nachhaltige Entwicklung, die das kulturelle Erbe Thailands für kommende Generationen bewahrt. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit – ob zur Erdbeerblüte, zur Nebensaison oder während der kühlen Wintermonate.
Wie viele Royal Project Development Centers gibt es in Nordthailand?
Es gibt rund 36 Development Centers und vier Forschungsstationen in den Provinzen Chiang Mai, Chiang Rai, Phayao, Lamphun und Mae Hong Son.
Welche Bergvölker kann man bei einem Besuch kennenlernen?
Zu den häufigsten Bergvölkern zählen Haw Chinese, Tai, Lahu Na und Palong. Jedes Volk hat eigene Traditionen, Kleidung und Sprachen.
Kann man in den Dörfern übernachten?
Ja, in vielen Projektstätten gibt es einfache Bungalows oder Gästehäuser. Die Unterkünfte sind schlicht, aber sauber und bieten einen authentischen Einblick in das Leben der Bergvölker.
Welche Produkte werden in den Projekten angebaut?
Hauptsächlich Obst und Gemüse der gemäßigten Zone wie Erdbeeren, Pfirsiche, Kaffee, Tee, Macadamianüsse sowie Blumen. Viele Produkte können direkt vor Ort gekauft werden.
Sind die Royal Project Stations ganzjährig geöffnet?
Ja, die meisten Stationen sind das ganze Jahr über zugänglich. Die beste Reisezeit ist von November bis Februar, wenn das Wetter angenehm kühl und trocken ist.
