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Das Kulturerbe Chinas

Wenn die sommerliche Hitze Pekings unerträglich wurde, suchten die Kaiser der Qing-Dynastie Zuflucht in ihrer Residenz in Chengde. Das nördlich der Hauptstadt gelegene Städtchen war bereits damals für seine hervorragende Luftqualität bekannt und bot eine erfrischende Abwechslung vom Großstadttreiben.

Das Kulturerbe Chinas – eine Reise zu den Wurzeln des Reichs der Mitte

17 Tage auf den Spuren der Mandschu-Kaiser, entlang der Seidenstraße und durch das Herz der chinesischen Zivilisation – erleben Sie Geschichte, Kunst und kulinarische Traditionen.

In diesem Artikel erfährst du:
🏯 Die Kaiserresidenz Chengde und ihre versteckten Tempel
🗿 Die Yungang-Grotten und die Terrakotta-Armee hautnah
🍜 Kulinarische Einblicke – vom Kräutermarkt bis zum Nudelziehen
🏛️ Warum Nanjing als südliche Hauptstadt Chinas gilt

Für wen ist dieser Artikel?

  • 🧳 Reisende, die Chinas kaiserliche Vergangenheit und buddhistische Kunst schätzen
  • 📸 Kulturinteressierte, die abseits der üblichen Touristenpfade unterwegs sein möchten
  • 🍲 Genießer, die authentische Aromen und traditionelles Handwerk erleben wollen
  • 👨‍👩‍👧‍👦 Paare und Individualreisende auf der Suche nach einer tiefgründigen Rundreise
Der Sommerpalast von Chengde – ein Meisterwerk chinesischer Gartenarchitektur

Die kaiserliche Sommerfrische von Chengde
Die Mandschu-Kaiser begannen Anfang des 18. Jahrhunderts, in Chengde einen Sommerpalast mit einer riesigen Parkanlage zu errichten, die von einer zehn Kilometer langen Mauer umgeben war. Die Anlage gliederte sich in private Gemächer für den Kaiser und seinen Hofstaat sowie repräsentative Bereiche für offizielle Empfänge. Sie gilt als herausragendes Beispiel chinesischer Gartenarchitektur, weil sie bergige Landschaften mit Seenanlagen verbindet und so das Ideal eines klassischen Landschaftsgemäldes aus Berg und Wasser verwirklicht. Hier gaben sich die Mandschu-Herrscher dem Müßiggang hin: Reiten, Jagen oder ausgedehnte Spaziergänge standen auf dem täglichen Programm.

Der Kleine Putala-Palast in Chengde – eine Kopie des tibetischen Vorbilds

Acht Tempel – Symbole der Integration
Doch nicht nur der Sommerpalast zeugt von der neuen Fremdherrschaft. Die Mandschus ließen in Chengde insgesamt acht Tempelanlagen errichten, die teils buddhistisch, teils lamaistisch geprägt waren – Ausdruck der Integrationsbereitschaft der mandschurischen Herrscher. Durch diese Bauten wollten sie ihre Wertschätzung für die chinesische Kultur demonstrieren. Der größte der „Miniatur-Tempel“ ist der Kleine Putala-Palast, eine originalgetreue Kopie der riesigen Tempelanlage in Lhasa, die mehrfach von Dalai Lamas besucht wurde. Die Anlage vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck von der Verbindung chinesischer und tibetischer Bautraditionen.

Die Reise „Das Kulturerbe Chinas“ ist den nord- und zentralchinesischen Kulturregionen gewidmet, die für die Geschichte Chinas von großer Bedeutung sind. Der Norden besticht durch seine Nähe zur Großen Mauer und zur „Nördlichen Hauptstadt“ Peking, Zentralchina durch die zahlreichen alten Kaiserstädte entlang des fruchtbaren Gelben Flusses – der Wiege der chinesischen Zivilisation.

Nach einem Abstecher in die Städte Shenyang und Chengde im hohen Norden – wo man neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten auch eine Einführung in das traditionelle Handwerk des Scherenschnitts genießen kann – geht die Reise weiter über Peking in die „Große Einheit“ Datong. Die Stadt ist vor allem für ihre Yungang-Grotten berühmt. Der Bau dieser Höhlentempel wurde von der Nördlichen Wei-Dynastie bereits 386 n. Chr. begonnen und zeigt bis heute den Einfluss afghanischer Kunst, da der Buddhismus damals entlang der Handelsrouten weit verbreitet war.

Die Terrakotta-Armee in Xi'an – eines der bedeutendsten archäologischen Zeugnisse Chinas

Von der Seidenstraße zur südlichen Hauptstadt
Weiter führt die Route in das ehemalige Bankenzentrum Pingyao und nach Xi'an, dem Ausgangspunkt der Seidenstraße. Hier stehen nicht nur die weltbekannte Terrakotta-Armee auf dem Programm, sondern auch ein Besuch auf einem lebhaften Kräutermarkt, auf dem die Einheimischen frische Zutaten für ihre täglichen Mahlzeiten kaufen. Ein Stopp bei einem Nudelmacher, der noch nach traditioneller Methode „Nudeln zieht“, gehört ebenso zum Erlebnis. Die Reise findet ihren Abschluss in der „Südlichen Hauptstadt“ Nanjing, wo man der Geschichte Sun Yatsens nachgehen kann. Der Gründer der Kuomintang – heute die wichtigste Partei Taiwans – war der erste provisorische Präsident der Republik China, die 1911 in Nanjing ausgerufen wurde.

💡 Lokale Insider-Tipps & Wissenswertes

Insider-Tipp: Planen Sie Ihren Besuch in Chengde unbedingt für einen Wochentag – an Wochenenden strömen viele chinesische Touristen aus Peking hierher. Meiden Sie die Mittagsstunden im Sommer, denn die Hitze kann selbst in der Bergregion erdrückend sein. Ein besonderer Geheimtipp: Probieren Sie in Xi'an unbedingt die Biang-Biang-Nudeln, ein flaches, handgezogenes Nudelgericht, das seinen Namen dem Geräusch verdankt, das der Teig beim Schlagen auf die Arbeitsfläche macht. In den Tempelanlagen sollten Sie darauf achten, nicht mit dem Finger auf Buddha-Statuen zu zeigen – eine Geste, die als respektlos gilt. Übrigens: Trinkgeld ist in China in den meisten Restaurants und Hotels nicht üblich, in gehobenen Häusern wird oft eine Servicegebühr automatisch hinzugefügt.

🏯 Reisedauer & Reisezeit

17 Tage – idealerweise im Frühling (April/Mai) oder Herbst (September/Oktober), wenn die Temperaturen angenehm mild sind.

🗿 Kulturelle Höhepunkte

Sommerpalast Chengde, Yungang-Grotten, Terrakotta-Armee, Kräutermarkt in Xi'an, traditionelles Nudelziehen, Sun-Yatsen-Museum in Nanjing.

🍜 Kulinarische Erlebnisse

Besuch eines Kräutermarktes, Verkostung von handgezogenen Nudeln und regionalen Spezialitäten entlang der Route.

✈️ Inklusivleistungen

Flüge ab/bis Deutschland (z.B. mit Lufthansa), 14 Übernachtungen in 3-4*-Hotels, innerchinesische Transfers, Reiserücktritts- und Reiseabbruch-Versicherung.

Zum Schluss

China offenbart sich auf dieser Reise in seiner ganzen kulturellen Tiefe: von den kaiserlichen Sommerresidenzen über die geheimnisvollen Grotten bis hin zu den lebendigen Märkten und dem traditionsreichen Handwerk. Wer die Seele des Reichs der Mitte verstehen möchte, findet hier einen authentischen und zugleich luxuriösen Zugang – abseits der ausgetretenen Pfade, aber immer in den besten Händen.

Wie lange dauert die Reise „Das Kulturerbe Chinas“?

Die Rundreise umfasst 17 Tage und ist in der Regel mit mehreren Terminen im Frühjahr und Herbst buchbar. Die genauen Daten erfragen Sie bitte direkt beim Veranstalter.

Welche Hotels sind inbegriffen?

Es werden 14 Übernachtungen in komfortablen 3- bis 4-Sterne-Hotels gebucht. Die Unterkünfte sind landestypisch und bieten einen guten Standard.

Welche Verpflegung ist enthalten?

Das Frühstück ist in den Hotels inbegriffen. Mittag- und Abendessen sind in der Regel nicht im Reisepreis enthalten, sodass Sie die lokale Küche individuell entdecken können.

Ist Trinkgeld in China üblich?

In einfachen Restaurants und Taxis ist Trinkgeld nicht üblich. In gehobenen Hotels und Restaurants wird oft eine Servicegebühr automatisch hinzugefügt. Ein kleines Trinkgeld für Reiseleiter und Fahrer wird jedoch gerne gesehen.

Welche Reisedokumente benötige ich?

Für die Einreise nach China ist ein gültiger Reisepass und ein Visum erforderlich. Die Beantragung sollte rechtzeitig vor Reiseantritt erfolgen. Der Veranstalter kann hierbei behilflich sein.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:

CAISSA Touristic (Group) AG
Burchardstraße 21
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0) 40-32 33 22 40
Fax: +49(0)40-32 33 22 22
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