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Reisetipps von Transorients Vietnam-Expertin Teil 1

Vietnam – ein Land, das mit seiner unendlichen Vielfalt an Landschaften, Aromen und kulturellen Schätzen verzaubert. Transorients Vietnamexpertin, Derya Toprak, nimmt Sie mit auf eine unvergessliche Reise durch das Herz des Landes, organisiert in Zusammenarbeit mit Vietnam Airlines. Ein Reisebericht voller authentischer Eindrücke, kulinarischer Höhepunkte und stiller Momente der Faszination.

Vietnam hautnah: Eine Premium-Reise von Hanoi bis zur Halong Bucht

Exklusive Einblicke in eine der faszinierendsten Destinationen Asiens – zwischen Tradition, Naturwundern und unvergesslichen Begegnungen.

In diesem Artikel erfährst du:
✈️ Wie eine Luxusreise durch Vietnam in Szene gesetzt wird
🏯 Welche kulturellen Highlights Hanoi zu bieten hat
🚤 Warum die Halong Bucht zu den schönsten Naturwundern zählt
🍜 Welche kulinarischen Geheimtipps echte Kenner schätzen

Für wen ist dieser Artikel?

  • 🌍 Reisende, die eine anspruchsvolle Asienreise planen und authentische Erlebnisse suchen
  • 🏨 Kenner, die Wert auf gehobene Unterkünfte und exzellenten Service legen
  • 📖 Leser, die sich von einem persönlichen Reisebericht inspirieren lassen möchten
  • 🍜 Gourmets, die die vietnamesische Küche in ihrer ganzen Tiefe entdecken wollen

Tag 1: Frankfurt / Hanoi – Aufbruch ins Unbekannte

Die Suche nach anderen suchenden Augenpaaren. Unbekannten Augenpaaren. Noch unbekannten Augenpaaren. Früher oder später hatten sich aber doch alle Reiseexperten vor dem Schalter der Vietnam Airlines eingefunden. Es konnte losgehen. Gut zehn Stunden Flug trennten uns nun noch vom Eintauchen in eine ganz andere Welt. Dem Upgrade auf die Economy Deluxe sei Dank – vergingen diese Stunden ziemlich bequem und schnell. Der Service an Bord ließ keine Wünsche offen, und die Vorfreude stieg mit jedem Kilometer.

Tag 2: Ankunft in Hanoi – Zwischen Geschichte und quirligem Leben

Blick auf das Ho-Chi-Minh-Mausoleum in Hanoi

Ankunft um 5.45 Uhr – Herzlicher Empfang in Hanoi
In Hanoi wurden wir von unserem ersten Reiseleiter direkt herzlich in Empfang genommen und von unserem Busfahrer im bonbon-pinken Gefährt begrüßt. Es ging los! Die Fahrt durch das quirlige Zentrum bis ins erste Hotel machte auf jeden Fall Lust auf mehr. Nach einer kurzen Verschnaufpause im hochwertigen Melia Hotel ging es dann auch schon auf Erkundungstour. Wieso auch immer das Beste zum Schluss? Los ging es mit den Highlights in Sachen Sightseeing: die Bauwerke rund um den Nationalhelden Ho Chi Minh.

Im monumentalen Mausoleum, im Stile des Lenin-Mausoleums, wird er noch heute von Besuchern bewundert. Dies liegt nahe des Regierungsgebäudes, einem imposanten knallgelben Bau, der in starkem Kontrast zu den wesentlich einfacheren, fast hüttenartig gehaltenen Gebäudekomplexen steht, die ihm jahrelang als Wohnsitz dienten. Um einen See gelegen, wirkt das gesamte Areal recht idyllisch – ein Ort der Ruhe mitten in der pulsierenden Hauptstadt.

Nächster Stopp ist der so genannte Literatur-Tempel, auf dessen Gelände 1076 die erste Akademie, die Nationale Universität, gegründet wurde. Der weitläufige konfuzianische Anlagenkomplex bietet eine beeindruckende Kulisse. Das denken sich auch alljährlich Abschlussschüler und Absolventen, wie die zahlreichen aufgeregten Gestalten in Umhang und Doktorhut, die sich gerade im großen Innenhof tummelten. Ein Ort, der die tiefe kulturelle Verwurzelung Vietnams spürbar macht.

Nach dem ganzen Programm freuten wir uns auf unser Mittagessen, zu dem wir im Mercure Hotel eingeladen waren. So konnten wir die Hotelinspektion gleich mit einem kulinarischen Erlebnis verbinden. Anschließend sollte tatsächlich eine Rikscha-Fahrt folgen. Jeder hatte eine eigene samt Fahrer zur Verfügung, und so gondelten wir rund anderthalb Stunden quer durch die Stadt. Vorbei an sämtlichen Einkaufsstraßen, Handwerkergassen, Straßenverkäufern und Verkehrsknotenpunkten in bisher unbekannten Ausmaßen. Eine Rikscha-Fahrt ist eine wunderbare Möglichkeit, in das alltägliche Geschehen einzutauchen und sich von den unterschiedlichsten Düften, Farben und Szenerien in den Bann ziehen zu lassen.

Wasserpuppentheater in Hanoi - traditionelle vietnamesische Kunst

Abendliche Highlights: Wasserpuppentheater und traditionelle Küche
Eine kurze Pause im Hotel zum Frischmachen wurde uns noch gewährt, bevor wir zum nächsten Programmpunkt übergingen: dem berühmten Wasserpuppentheater von Hanoi. Einmal hier, sollte man sich das tatsächlich nicht entgehen lassen. Ein faszinierendes, buntes Schauspiel, das von einem eigenen Orchester mit traditionellen Klängen begleitet wird. Noch ein wenig vernebelt von den Eindrücken wurden wir anschließend in einem edlen einheimischen Restaurant abgesetzt, wo uns viele verschiedene traditionelle Gerichte wie grüner Mangosalat, vietnamesische Frühlingsrollen, pho ga (vietnamesische Suppe) oder auch mien vit (gebratene Eiernudeln mit Ente) an einer langen Tafel kredenzt wurden. Nach Hochgenuss in Sachen Speis & Trank in lustiger Runde nahm der Tag ein harmonisches Ende.

Tag 3: Halong Bucht – Eintauchen in eine märchenhafte Welt

Am nächsten Morgen mussten wir ziemlich früh aus den Federn – aber das sollte sich definitiv lohnen! Es hieß Kurs auf die Halong Bucht. Nach etwa zwei Stunden Fahrt über Stock und Stein bog der Bus schließlich ein und kam in einer großen Einfahrt zum Stehen. Wir schnappten uns unsere sieben Sachen und schlenderten in Richtung Strand. Die Sonne blendete, und spätestens hier kamen automatisch intensive Urlaubsgefühle auf. Nach kurzer Zeit nahmen wir in den Tenderbooten Platz, die uns in wenigen Minuten sicher zu unserer „Jasmine“ Dschunke (Heritage Line) brachten.

Die traditionelle Dschunke Jasmine in der Halong Bucht

An Bord der Jasmine: Luxus auf dem Wasser
Ganz besonders bemühtes und aufmerksames Personal kümmerte sich um Gepäck und alles Weitere und begleitete uns aufs Hauptdeck ins Restaurant. Nach einer kleinen Willkommensrede und einem kurzen Programmüberblick für die kommenden Stunden wurde das Buffet eröffnet. Eine gute Mischung aus landestypischen wie auch internationalen Gerichten sowie eine Getränkeauswahl, die neben den üblichen Spirituosen, Softgetränken und diversen Cocktails natürlich auch frische Säfte anbot, sorgte dafür, dass wir anschließend satt und zufrieden in unsere Stühle an Deck glitten und dort noch ein paar Sonnenstrahlen einfingen.

Später am Nachmittag ging es auf unseren ersten Ausflug: Ab wieder in die Tenderboote, Schwimmwesten an und los ging es Richtung größtem und ältesten Fischerdorf der Region, Cua Van. Unvergesslich bleibt diese Fahrt mitten durch diese einzigartige Kulisse, die „Bucht des herabgestiegenen Drachen“. Nach einiger Weile wurde die Geschwindigkeit gedrosselt, der laute Motor war kaum mehr zu hören. Langsam dümpelten wir an den größeren Steg am Anfang der Häuserreihe und legten dort an. Einige neugierige Bewohner empfingen uns bereits. Je zwei Personen bestiegen ein kleines Longtail-Boot samt einheimischem Ruderer. Wir passierten die zahlreichen kleinen Häuser und die Dorfschule, die mitten auf dem Wasser steht. Viel zu schnell war die Runde gedreht.

Weiter ging es zur etwa 2.000 m² großen Tien-Ong-Höhle. Stalagmiten, Stalaktiten – ein wie immer faszinierendes Bildnis der Natur! Nach einer kleinen Führung traten wir den Rückweg an. Trotz der tollen Eindrücke freute man sich darauf, wieder an Deck zu kommen und mit einem „Sundowner“ den wunderschönen Blick über die Bucht und die darin untergehende Sonne zu genießen. Währenddessen hörten und erschnupperten wir, dass im Hintergrund der zusätzlich angebotene Kochkurs in vollem Gange war – ein besonderes Extra, das die Reise noch persönlicher machte.

Nach dem Frischmachen fanden sich alle im Restaurant ein und freuten sich auf das Abendessen. Zu Recht – neben dem obligatorischen Buffet waren draußen an Deck zwei große Grillplatten aufgebaut. Es gab neben diversen Steak- und Filetköstlichkeiten auch Leckereien aus dem Meer wie Riesengarnelen, Muscheln und Octopus. Anschließend zogen wir uns auf einen Schlummertrunk an Deck unter freiem Sternenhimmel zurück – ein Moment purer Stille und Dankbarkeit.

Tag 4: Halong Bucht – Sonnenaufgang, Tai Chi und ein unvergesslicher Aufstieg

In aller Frühe krabbelten wir aus unseren Betten – es stand wieder so einiges an! Ruckzuck den Koffer gepackt, zottelten wir noch etwas benommen zum Frühaufsteher-Frühstück. Nicht alle aus der Gruppe waren anwesend, aber die Neugierigen unter uns ließen es sich nicht nehmen und standen um sechs Uhr zum Schnupperkurs Tai Chi bereit. Die sanften Bewegungen bei Sonnenaufgang über der Bucht waren eine meditative Erfahrung, die den Geist öffnete.

Aussichtsplattform mit Blick über die Halong Bucht

Der Aufstieg zur Aussichtsplattform – Belohnung mit Panoramablick
Wir hatten uns gestärkt, und es konnte losgehen auf den heutigen Ausflug. Noch einmal hieß es ab auf die Tenderboote, dann umschipperten wir unsere Dschunke für einen kurzen Fotostopp, bevor wir ans nächste Ufer gebracht wurden. Weißer Sandstrand hatte sich hier in einer kleinen Bucht ausgebreitet, dahinter war für Sonnenscheue eine schmale überdachte Promenade, hinter der die ersten Treppenabsätze den Anstieg verhießen. Nach kurzer Besprechung des Ablaufs überließ uns die Crew uns selbst, und gemeinschaftlich machten wir uns an die Bezwingung der Anhöhe. Zahlreiche Treppenstufen, ernstzunehmendes Gekraxel und immenser Verlust an Schweißperlen später schafften wir es tatsächlich ganz nach oben – und waren nicht nur vor Erschöpfung sprachlos. So weit das Auge gucken konnte, erstreckte sich unter uns zu allen Seiten diese besonders schöne wie faszinierende Landschaft voller Kalkfelsen. Das war die Anstrengung wert!

Lange konnten wir hier nicht verweilen, da sich sämtliche Passagiere nun abwechselnd auf die Gipfelplattform von recht überschaubarer Größe drängten. Der Abstieg gestaltete sich um einiges einfacher, zumal wir nicht schnell genug ins Wasser kommen konnten. Unten angekommen hieß es ruckzuck ausgezogen und ab ins erfrischende Nass. Ein wenig Vorsicht ist dennoch geboten: Eine Mitreisende wurde aus der Ferne von einer ungewöhnlich großen Qualle gestreift, und rötliche Stränge zeichneten sich über ihren Arm ab. Mit überzeugenden Hausmitteln hatte die Crew die unerwünschte Nebenwirkung aber schnell im Griff. Nach viel zu kurzer Verweildauer hieß es zurück an Bord. Bei strahlendem Sonnenschein nahm uns unser Guide wieder in Empfang, und wir bestiegen selig und ein wenig geschafft unseren pinken Bus.

Etwa zwei Stunden Busfahrt mit spannenden Geschichten von Kienh, unserem herzallerliebsten Reiseführer, später machten wir noch Halt an einer größeren einheimischen Raststätte. Hier konnten wir uns zur Halbzeit stärken: Reisnudelsuppe oder Bratnudeln mit diversen Fleischzubereitungen und Gemüse – einfach, aber köstlich. Weiter ging es nach einer guten Weile, und wir erreichten in kurzer Zeit unser nächstes Ziel: Ninh Binh. Im nächsten Go Asia Newsletter erfahren Sie, wie meine Reise durch das traumhafte Land Vietnam weiterging.

Ihre Derya Toprak

💡 Lokale Insider-Tipps & Wissenswertes

Insider-Tipp: In Vietnam ist es üblich, beim Betreten von Tempeln und Pagoden die Schuhe auszuziehen und Schultern sowie Knie zu bedecken – ein Zeichen des Respekts. Ein weiterer Geheimtipp: Wer die beste Pho der Stadt probieren möchte, sollte nicht das schickste Restaurant suchen, sondern die kleinen Garküchen in den Seitengassen – dort kochen oft Familien nach überlieferten Rezepten. Und: In Hanoi lohnt sich ein Spaziergang um den Hoan-Kiem-See am frühen Morgen, wenn die Einheimischen Tai Chi praktizieren – ein friedlicher Einstieg in den Tag. Übrigens: Trinkgeld ist in Vietnam nicht verpflichtend, aber für besonderen Service gern gesehen – ein paar tausend Dong (umgerechnet wenige Cent) reichen völlig aus.

✈️ Flugkomfort

Vietnam Airlines bietet mit der Economy Deluxe eine spürbare Aufwertung – mehr Beinfreiheit, verbesserte Mahlzeiten und ein aufmerksamer Service, der den langen Flug nach Asien zur Erholung werden lässt.

🏨 Luxus-Hotels

Das Melia Hotel in Hanoi und das Mercure Hotel bieten höchsten Standard – ideale Basen für Erkundungen. Die Unterkünfte verbinden internationalen Komfort mit lokaler Gastfreundschaft.

🚤 Halong Bucht

Die Heritage Line Dschunke Jasmine verbindet traditionelle Bauweise mit modernem Luxus. Kochkurse, Tai Chi und Sundowner machen die Kreuzfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

🍜 Kulinarik

Von Pho Ga über Frühlingsrollen bis zu Meeresfrüchten vom Grill – die vietnamesische Küche ist eine der vielfältigsten Asiens. Frische Kräuter und leichte Saucen prägen den unverwechselbaren Geschmack.

Zum Schluss

Vietnam ist mehr als ein Reiseziel – es ist eine Erfahrung, die alle Sinne berührt. Von der morgendlichen Stille am Hoan-Kiem-See über das Gewirr der Gassen Hanois bis zur majestätischen Ruhe der Halong Bucht: Jeder Moment wird zu einer Erinnerung, die bleibt. Derya Topraks Reisebericht zeigt, dass eine gut geplante Premium-Reise nicht nur Komfort, sondern vor allem tiefe, authentische Begegnungen ermöglicht. Lassen Sie sich inspirieren – Vietnam wartet auf Sie.

Häufig gestellte Fragen zu Vietnam-Reisen

Welche ist die beste Reisezeit für Vietnam?

Vietnam erstreckt sich über mehrere Klimazonen. Für den Norden (Hanoi, Halong Bucht) sind die Monate von Oktober bis April ideal – mild und trocken. Der Süden (Ho-Chi-Minh-Stadt, Mekong-Delta) ist ganzjährig warm, mit einer Trockenzeit von Dezember bis April. Für eine Rundreise empfehlen sich Frühling (März–April) und Herbst (Oktober–November).

Benötige ich ein Visum für Vietnam?

Ja, für die Einreise nach Vietnam benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum. Dieses kann online als E-Visum (für Aufenthalte bis zu 30 Tagen) oder bei der vietnamesischen Botschaft beantragt werden. Ihr Reiseveranstalter wie Transorient unterstützt Sie gern bei der Beantragung.

Welche Währung wird in Vietnam verwendet?

Die offizielle Währung ist der Vietnamesische Dong (VND). Bargeld wird in Städten und Touristengebieten überall akzeptiert, Kreditkarten in größeren Hotels und Restaurants. Es empfiehlt sich, immer etwas Bargeld für kleinere Geschäfte und Trinkgelder dabeizuhaben. Geldautomaten sind in Städten weit verbreitet.

Ist Vietnam ein sicheres Reiseland?

Vietnam gilt als eines der sichersten Reiseländer in Südostasien. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, dennoch sollte man wie überall auf Taschendiebstahl in belebten Gegenden achten. Die Menschen sind gastfreundlich und hilfsbereit. Mit einer guten Reisevorbereitung und einem erfahrenen Veranstalter wie Transorient steht einer sorgenfreien Reise nichts im Wege.

Welche Impfungen werden für Vietnam empfohlen?

Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A werden empfohlen. Je nach Reiseroute und Aufenthaltsdauer können auch Impfungen gegen Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis sinnvoll sein. Lassen Sie sich am besten frühzeitig von Ihrem Tropenmediziner oder Hausarzt beraten. Eine gute Reiseapotheke gehört zur Grundausstattung.

Für mehr Informationen steht Ihnen Ihr Reisebüro oder Transorient unter 040-5148900 oder per Email unter [email protected] zur Verfügung.

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