Das Kulturerbe Chinas im Januar
Wenn die sommerliche Hitze Pekings für die Kaiser der mandschurischen Qing-Dynastie unerträglich wurde, suchten sie Zuflucht in ihrer prächtigen Residenz in Chengde. Die nördlich von Peking gelegene Stadt war bereits damals für ihre außergewöhnlich gute Luftqualität bekannt und bot eine willkommene Erfrischung fernab der stickigen Enge der „Nördlichen Hauptstadt“.
Kulturerbe Chinas: Eine Reise zu den Wurzeln des Kaiserreichs
Von den kaiserlichen Sommerresidenzen in Chengde bis zur Terrakotta-Armee in Xi'an – entdecken Sie die faszinierendsten Kulturstätten Nord- und Zentralchinas.
In diesem Artikel erfährst du:
🏯 Die Geschichte der Qing-Dynastie und ihrer Sommerresidenz in Chengde
🛕 Die beeindruckendsten Tempelanlagen und Grotten Nordchinas
🗺️ Eine detaillierte Reiseroute durch das kulturelle Herz Chinas
💡 Insider-Tipps für eine unvergessliche Kulturreise
Für wen ist dieser Artikel?
- 🌍 Reisende, die sich für die tiefgründige Geschichte und Architektur Chinas begeistern
- 🧳 Kulturliebhaber, die abseits der ausgetretenen Pfade authentische Erfahrungen suchen
- 📸 Fotografen und Künstler, die von den malerischen Landschaften und traditionellen Handwerken inspiriert werden möchten
- 🏛️ Geschichtsinteressierte, die die Ursprünge der chinesischen Zivilisation entlang des Gelben Flusses erkunden wollen
Die Mandschu-Kaiser begannen zu Beginn des 18. Jahrhunderts mit dem Bau eines Sommerpalastes in Chengde, umgeben von einer weitläufigen Parkanlage, die von einer zehn Kilometer langen Mauer eingefasst wurde. Diese gigantische Anlage war in private Bereiche für den Kaiser und seinen Hofstaat sowie offizielle Räume für den Empfang von Gästen unterteilt. Sie gilt als herausragendes Beispiel chinesischer Gartenarchitektur, da sie bergige Gebiete harmonisch mit Seenlandschaften verbindet und so dem Ideal des chinesischen Landschaftsgemäldes entspricht – einer Einheit aus Berg und Wasser.
Der Sommerpalast von Chengde: Ein Refugium der Kaiser
Im Sommerpalast übten sich die mandschurischen Kaiser im Müßiggang: Reiten, Jagen oder ein gemütlicher Nachmittagsspaziergang – in der Sommerresidenz war alles möglich. Doch nicht nur der Palast selbst war Ausdruck der neuen Fremdherrschaft. Die Mandschus ließen in Chengde zudem acht beeindruckende Tempelanlagen errichten, die teils traditionell buddhistisch, teils lamaistisch geprägt waren und die Integrationsbereitschaft der Herrscher symbolisierten. Der größte dieser „Miniatur-Tempel“ ist der Kleine Putala-Palast, eine originalgetreue Kopie der riesigen Tempelanlage in Lhasa, die immer wieder von Dalai Lamas besucht wurde.
Die Reise „Das Kulturerbe Chinas“ ist den nord- und zentralchinesischen Kulturregionen gewidmet, die für die Geschichte Chinas von zentraler Bedeutung sind. Der Norden besticht durch seine Nähe zur Großen Mauer und der „Nördlichen Hauptstadt“ Peking, während Zentralchina mit seinen zahlreichen alten Kaiserstädten entlang des fruchtbaren Gelben Flusses – der Wiege der chinesischen Zivilisation – lockt.
Nach einem Abstecher in die Städte Shenyang und Chengde im hohen Norden, wo Sie neben den kulturellen Sehenswürdigkeiten auch eine Einführung in das traditionelle Handwerk des Scherenschnitts genießen können, führt die Reise weiter über Peking in die „Große Einheit“ Datong. Diese Stadt ist vor allem für ihre Yungang-Grotten berühmt, deren Bau bereits im Jahr 386 n. Chr. von der Dynastie der Nördlichen Wei begann. Die Grotten zeigen bis heute den Einfluss des künstlerischen Ausdrucks Afghanistans, wo der Buddhismus zu jener Zeit noch weit verbreitet war.
Von Pingyao nach Xi'an: Auf den Spuren der Seidenstraße
Die Reise setzt sich fort in das ehemalige Bankenzentrum Pingyao, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Chinas, und weiter zum Ausgangspunkt der Seidenstraße, Xi'an. Hier stehen nicht nur ein Besuch der weltbekannten Terrakotta-Armee auf dem Programm, sondern auch ein Abstecher zu einem lebhaften Kräutermarkt, auf dem Einheimische frische Zutaten für ihre täglichen Mahlzeiten kaufen. Ein Highlight ist der Stopp bei einem Nudelmacher, der noch nach traditionellen Regeln „Nudeln zieht“ – ein faszinierendes Handwerk, das Sie so schnell nicht vergessen werden.
Die Reise findet ihren Abschluss in der „Südlichen Hauptstadt“ Nanjing, wo Sie der Geschichte von Sun Yatsen nachgehen können. Der Gründer der Kuomintang, die heute auf Taiwan die wichtigste Partei stellt, war der erste provisorische Präsident der „Republik China“, die im Jahr 1911 in Nanjing ausgerufen wurde.
💡 Lokale Insider-Tipps & Wissenswertes
Insider-Tipp: In China ist es üblich, bei Besuchen in Tempeln und historischen Stätten angemessene Kleidung zu tragen – Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Ein weiterer wertvoller Tipp: Verhandeln Sie auf Märkten wie dem Kräutermarkt in Xi'an stets freundlich, aber bestimmt. Ein Lächeln und ein wenig Geduld öffnen oft Türen zu authentischen Erlebnissen. Für die beste Reisezeit empfehlen wir den Frühling (April bis Juni) oder den Herbst (September bis Oktober), wenn die Temperaturen mild und die Luft klar sind. Vergessen Sie nicht, Bargeld in kleineren Scheinen mitzunehmen, da viele lokale Händler keine Karten akzeptieren.
🏯 Sommerpalast Chengde
Die kaiserliche Sommerresidenz der Qing-Dynastie vereint Berg- und Wasserlandschaften in einem einzigartigen Gartenensemble.
🛕 Yungang-Grotten
Die beeindruckenden buddhistischen Grotten aus dem 5. Jahrhundert zeigen den künstlerischen Einfluss Zentralasiens.
🗿 Terrakotta-Armee
Die weltberühmte Armee aus Ton in Xi'an ist eines der bedeutendsten archäologischen Funde des 20. Jahrhunderts.
🍜 Kulinarische Erlebnisse
Von handgezogenen Nudeln bis zu frischen Kräutern – die lokale Küche ist ein Fest für die Sinne.
Die 17-tägige Kulturreise „Das Kulturerbe Chinas“ ist mit mehreren Terminen im Frühjahr und Herbst ab/bis Deutschland buchbar. Im Preis von ca. ab € 2.799,- sind die Flüge ab/bis Deutschland mit Lufthansa, 14 Übernachtungen in 3-4*-Hotels, alle innerchinesischen Transfers sowie Reiserücktritts- und Reiseabbruch-Versicherungen enthalten. Weitere Informationen finden Sie hier!
Zum Schluss
Diese Reise ist mehr als eine bloße Besichtigungstour – sie ist eine Einladung, in die Seele Chinas einzutauchen. Von den kaiserlichen Gärten in Chengde bis zu den geheimnisvollen Grotten in Datong, von den lebendigen Märkten in Xi'an bis zur historischen Tiefe Nanjings: Jeder Ort erzählt eine Geschichte, die darauf wartet, von Ihnen entdeckt zu werden. Lassen Sie sich von der zeitlosen Schönheit und kulturellen Vielfalt dieses faszinierenden Landes verzaubern.
Welche Reisezeit ist für die Kulturreise am besten geeignet?
Die ideale Reisezeit ist der Frühling (April bis Juni) und der Herbst (September bis Oktober), wenn die Temperaturen mild und die Luft klar sind. Die Reise wird mit mehreren Terminen in diesen Monaten angeboten.
Welche Verpflegung ist in der Reise enthalten?
Die Reise beinhaltet in der Regel Frühstück in den Hotels. Für Mittag- und Abendessen haben Sie die Freiheit, lokale Restaurants zu erkunden – ein Highlight, um die authentische chinesische Küche zu genießen.
Benötige ich ein Visum für China?
Ja, für die Einreise nach China ist ein Visum erforderlich. Wir empfehlen, dies rechtzeitig vor Reiseantritt zu beantragen. Der Reiseveranstalter CAISSA Touristic bietet hierzu Unterstützung an.
Welche Sprachen werden auf der Reise gesprochen?
Die Reise wird von deutschsprachigen Reiseleitern begleitet, die Ihnen alle Sehenswürdigkeiten und kulturellen Hintergründe detailliert erklären. In den Hotels und touristischen Zentren wird oft auch Englisch gesprochen.
Kontakt:
CAISSA Touristic (Group) AG
Burchardstraße 21
D-20095 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40-32 33 22 40
Fax: +49(0)40-32 33 22 22
E-Mail: [email protected]
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