China Contemporary – Kunst macht sichtbar
China fasziniert nicht nur durch seine Jahrtausende alte Kultur – auch die zeitgenössische Kunstszene des Landes zählt zu den dynamischsten der Welt. Zwischen traditioneller Tuschemalerei und experimentellen Installationen entsteht eine kreative Sprache, die sowohl internationale Sammler als auch neugierige Reisende in ihren Bann zieht. Wer sich auf eine Kunstreise nach Peking und Shanghai begibt, taucht ein in eine Welt voller Kontraste, in der Geschichte und Moderne aufeinanderprallen und neue Perspektiven eröffnen.
Zeitgenössische Kunst in China – Entdeckungsreise durch Peking und Shanghai
Eine exklusive Reise zu den verborgenen Galerien, Künstlervierteln und Museen, die das kreative Herz Chinas zum Schlagen bringen – begleitet von renommierten Kunstexperten.
In diesem Artikel erfährst du:
🎨 Die Hotspots der Pekinger Kunstszene – von Hutong-Galerien bis zur Factory City 798
🏛️ Shanghais Museumslandschaft und private Sammlungen
🧑🎨 Einblicke in Ateliers und Begegnungen mit Künstlern
✈️ Praktische Tipps für eine unvergessliche Kunstreise
Für wen ist dieser Artikel?
- 🎯 Kunstliebhaber, die abseits der Massen echte Entdeckungen suchen
- ✈️ Individualreisende mit Interesse an asiatischer Kultur und Gegenwartskunst
- 🏛️ Sammler und Galeristen, die den chinesischen Kunstmarkt verstehen möchten
- 🧳 Reiseplaner, die eine luxuriöse, aber authentische Kulturreise zusammenstellen
Die verborgene Kunstszene Pekings – mehr als nur das Künstlerviertel 798
Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Und beim Betrachten der Werke zeitgenössischer chinesischer Künstler fasst jeder die Werke auf seine Art auf und interpretiert sie ganz persönlich. „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“, sagte Paul Klee – was genau sichtbar wird, bleibt jedem selbst überlassen. Noch sind die Werke dieser Künstler in Europa oft unsichtbar und bilden eine Welt für sich. Verschaffen Sie sich Zutritt und einen einmaligen Einblick unter professioneller Leitung.
Ein künstlerischer Schatz verbirgt sich in den Altstadtvierteln – den sogenannten Hutong. Alltagsleben und Kunst werden in der Off-Galerie Arrow Factory geschickt miteinander verschmolzen. In den Räumlichkeiten eines ehemaligen Gemüseladens zeigen sich Werke verschiedenster Themen, angeschmiegt an das traditionelle Umfeld. Kunst in den Rahmen eines Gemüseladens eingefügt, bildet einen idealen Kontrast zur Weitläufigkeit des Künstlerviertels „798“. Hier hinterließen nicht nur die Reformer der Kulturrevolution ihre Pinselstriche. Der industrielle Charme der alten Fabrikgebäude, in denen das Pekinger Künstlerviertel nach der Öffnung Chinas ein Zuhause gefunden hat, ist unübersehbar. Kontrast scheint auch hier an der Tagesordnung zu sein. In „798“ wird ein eleganter Spagat zwischen den Zeugnissen der Kulturrevolution, modernen Installationen und traditionellem Handwerk vollführt.
Die kaiserliche Architektur Pekings hingegen ist eine ganz eigene künstlerische Sphäre und erweckt das traditionelle China immer wieder zum Leben. Hinter jeder Ecke warten neue künstlerische Feinheiten darauf, entdeckt zu werden. Versteckt in einem traditionellen Altstadtviertel liegt der Lama Tempel, der bis heute mit seiner friedlichen und ruhigen Atmosphäre eine wahre Oase inmitten der hektischen Großstadt ist. Der Hunger und der Bedarf an Kunst waren und sind in Peking, dem Herzen Chinas, so groß, dass neben zahlreichen traditionellen Zeugnissen auch weitere ehemalige Industrieanlagen, wie beispielsweise Caochangdi, von chinesischen Künstlern für zeitgenössische Ausstellungen und Projekte genutzt werden.
Kunst ist „in“ – und so hat jüngst ein weiteres Künstlerviertel in Peking seinen kreativen Fingerabdruck hinterlassen. In Feijiacun öffnen Künstler regelmäßig ihre Tore und lassen neugierige Besucher einen verstohlenen Blick in ihre Ateliers und Werkstätten werfen. Die Entstehung eines Kunstwerkes beizuwohnen, ist ein ganz besonderer Moment, und nur selten besteht die Möglichkeit, einem Künstler während seines Schaffungsprozesses auf die Finger schauen zu können.
Nicht nur Peking wird durch die Kunst geprägt. Auch in Shanghai kann man die Spuren zahlreicher zeitgenössischer Werke finden, wenn man weiß, wo man zu suchen hat. Gläserne Besonderheiten aus Antike und Moderne sind in einem Museum in Shanghai zu bewundern, doch die Shanghaier Museumswelt bietet noch deutlich mehr. Das größte private Museum Long Museum West Bund, gegründet von einem Sammlerehepaar, macht zeitgenössische Kunstwerke zu verschiedenen Themen für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Sammlung umfasst sowohl nationale als auch internationale Positionen und ist ein Muss für jeden Kunstinteressierten.
💡 Lokale Insider-Tipps & Wissenswertes
Insider-Tipp: Wer in Peking die Kunstszene wirklich erleben möchte, sollte nicht nur die großen Viertel besuchen, sondern auch die kleinen, temporären Galerien in den Hutongs aufsuchen. Viele Künstler öffnen ihre Ateliers nur auf Anfrage – eine vorherige Kontaktaufnahme über Kunstnetzwerke lohnt sich. In Shanghai empfiehlt es sich, das M50 Creative Park (Moganshan Lu) zu erkunden: Ein altes Fabrikareal mit Dutzenden Galerien, das oft im Schatten des West Bunds steht, aber mindestens ebenso spannende Einblicke bietet. Kulturelle Besonderheit: In China wird in Galerien und Ateliers oft Tee angeboten – nehmen Sie die Einladung an, denn das Gespräch beim Tee ist der Schlüssel zu tieferen Begegnungen mit der lokalen Kunstszene.
Unsere 8-tägige Kunstreise „China Contemporary – Moderne Kunst in Peking und Shanghai“, begleitet vom renommierten Künstler Shan Fan, eröffnet Ihnen neue Blickwinkel auf die Welt der chinesischen zeitgenössischen Kunst.
Weitere Informationen finden Sie hier.
„Kunst kommt von Können. Käme es von Wollen, so hieße sie Wulst.“
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph
🎨 Künstlerviertel 798
Das Herz der Pekinger Kunstszene in einer ehemaligen Fabrik – ein Muss für jeden Besucher. Lassen Sie sich von der Mischung aus Industriecharme und Avantgarde verzaubern.
🏛️ Long Museum West Bund
Das größte private Museum Shanghais bietet wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Ein Highlight für Sammler und Kenner.
🌿 Hutong & Arrow Factory
Versteckte Galerien in den Altstadtgassen – hier verschmelzen Alltag und Kunst auf einzigartige Weise.
👁️ Feijiacun & Caochangdi
Atelierbesuche bei lokalen Künstlern – exklusive Einblicke in den kreativen Prozess, die nur selten möglich sind.
Zum Schluss
Eine Reise in die zeitgenössische Kunst Chinas ist weit mehr als ein Galerienbesuch – sie ist eine Begegnung mit einer Kultur im Wandel, mit Künstlern, die zwischen Tradition und Moderne ihre eigene Sprache finden. Ob in den verwinkelten Hutongs Pekings oder in den lichtdurchfluteten Museen Shanghais: Jeder Ort erzählt eine eigene Geschichte. Lassen Sie sich ein auf diese Entdeckungsreise – und nehmen Sie ein Stück chinesischer Kunst mit nach Hause, das weit über das Sichtbare hinausweist.
Welche Routen eignen sich am besten für eine Kunstreise in Peking?
Eine ideale Route beginnt im Künstlerviertel 798 (Vormittag), führt dann in die Hutongs zur Arrow Factory und anderen Off-Galerien (Nachmittag) und endet mit einem Atelierbesuch in Feijiacun oder Caochangdi. So erleben Sie die ganze Bandbreite der Pekinger Szene.
Ist die Kunstszene in Shanghai anders als in Peking?
Ja, deutlich. Shanghai ist internationaler, kommerzieller und stärker auf große Museen und Messen fokussiert (z.B. West Bund Art & Design). Peking hingegen lebt stärker von Ateliers, Kollektiven und der alternative Szene in den Hutongs. Beide Städte ergänzen sich perfekt.
Kann ich als Privatreisender Künstlerateliers besuchen?
Ja, aber oft ist eine Anmeldung erforderlich. Viele Künstler freuen sich über Besucher, öffnen aber nicht täglich. Eine geführte Kunstreise wie die von CAISSA bietet exklusive Zugänge, die individuell schwer zu organisieren sind. Alternativ helfen lokale Kunstnetzwerke wie das der Beijing Art Now.
Welche kulturellen Verhaltensregeln sollte ich in chinesischen Galerien beachten?
Respekt und Zurückhaltung werden geschätzt. Berühren Sie Kunstwerke nie ohne Erlaubnis, fragen Sie vor dem Fotografieren nach. Wird Tee angeboten, nehmen Sie die Einladung an – das gemeinsame Trinken ist ein Zeichen von Höflichkeit und öffnet Türen für Gespräche.
Wie komme ich am besten zu den Kunstorten in Peking und Shanghai?
In Peking ist die U-Bahn am effizientesten (Linie 14 bis Wangjing Süd für 798, Linie 2 für Hutongs). In Shanghai fahren Sie mit der Linie 11 zum West Bund oder mit dem Taxi zu M50. Für Atelierbesuche in Caochangdi empfiehlt sich ein Mietwagen mit Fahrer, da die Lage etwas abgelegener ist.
Kontakt
CAISSA Touristic (Group) AG
Burchardstraße 21
D-20095 Hamburg
Telefon: +49 (0)40-32 33 22 40
Fax: +49 (0)40-32 33 22 22
E-Mail: [email protected]
Internet: www.caissa.de
